Mach' dich stark - für die notwendige Hilfsmittelversorgung.

Als Sanitätshaus stehen wir täglich an der Seite von Menschen, die auf eine zuverlässige, individuelle und qualitativ hochwertige Hilfsmittelversorgung angewiesen sind. Deshalb unterstützen wir das Ziel stabiler Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung ausdrücklich. Auch unsere Betriebe sind als Arbeitgeber auf verlässliche und tragfähige Sozialversicherungsbeiträge angewiesen.

Was wir jedoch nicht akzeptieren können: Die Hilfsmittelversorgung soll pauschal gekürzt werden – obwohl sie nicht zu den eigentlichen Kostentreibern der gesetzlichen Krankenversicherung gehört und obwohl die individuelle Versorgung bereits heute unter erhebichem wirtschaftlichem Druck steht.

Der im Kabinettsentwurf vorgesehene pauschale Abschlag von 3 Prozent ist aus unserer Sicht nicht der zielführende Weg.

Nicht fair
Die Hilfsmittelversorgung arbeitet seit Jahren unter hohen wirtschaftlichen Anforderungen und orientiert sich bereits an den Prinzipien von Wirtschaftlichkeit und Beitragsstabilität. Wir, wie viele andere Betriebe auch, investieren täglich in persönliche Beratung, qualifizierte Fachkräfte, moderne Versorgungskonzepte und wohnortnahe Betreuung. Eine pauschale Kürzung trifft damit genau uns, die Versorger, die bereits effizient arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Nicht sozial
Besonders betroffen wären die Menschen, die auf eine individuelle und intensive Versorgung angewiesen sind: mehrfachbehinderte Kinder, Menschen nach Amputationen, querschnittgelähmte Patienten, ältere Menschen oder Personen mit komplexen chronischen Erkrankungen. Für sie bedeutet Hilfsmittelversorgung nicht Komfort, sondern Teilhabe, Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Nicht stabil
Pauschale Kürzungen schaffen keine nachhaltige Stabilität im Gesundheitssystem. Im Gegenteil: Sie schwächen wohnortnahe Versorgungsstrukturen, erhöhen den Druck auf Fachkräfte und gefährden langfristig die Qualität der Versorgung. Gleichzeitig drohen Folgekosten in anderen Bereichen des Gesundheitswesens – etwa durch zusätzliche Krankenhausaufenthalte, Pflegebedarfe oder vermeidbare gesundheitliche Komplikationen.

Unser Anliegen ist es, die vorgesehene pauschale 3-Prozent-Kürzung im Hilfsmittelbereich im parlamentarischen Verfahren zu streichen.

Statt pauschaler Einschnitte braucht es:
• differenzierte und sachgerechte Wirtschaftlichkeitssteuerung,
• weniger Bürokratie,
• weniger Vertragskomplexität,
• mehr Digitalisierung,
• mehr Standardisierung dort, wo sie sinnvoll und fachlich möglich ist.

Eine starke Hilfsmittelversorgung ist kein Kostenproblem, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil eines funktionierenden Gesundheitssystems.
Wir machen uns dafür stark, dass es weiterhin so bleibt. Mach bitte mit und zeichne diese Petiton: Alarmstufe Rot - individuelle Versorgung sichern!

Mach mit - hier geht's zur Pedition.

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